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Presseinformationen„Die Antrittsrede der amerikanischen Päpstin“ – ein spannendes, hochkarätiges Ein-Personen-Sprechtheater – kehrt Anfang Mai nach Innsbruck zurück. Die Autorin Esther Vilar entlarvt in diesem Stück mit scharfem Blick die Lebenslügen einer modernen Gesellschaft und stellt Fragen nach Freiheit, Verantwortung und moralischer Konsequenz. Lisa Kröll verkörpert die fiktive Päpstin Johanna II., die in einer Fernsehansprache die Kirche, die Politik und das Publikum gleichermaßen herausfordert. Ein intensiver Theaterabend, der heute aktueller ist denn je. Dieses hochkarätige Sprechtheater ist spannend wie ein Krimi und entlarvt so nebenbei die existentiellen Lebenslügen der Zuhörerschaft. Das Theaterstück „Die Antrittsrede der amerikanischen Päpstin“ entstand Anfang der 1980er-Jahre unter dem Eindruck der damals innerhalb und außerhalb der Kirche aufflammenden Diskussion um die Werte des Katholizismus. Die Autorin Esther Vilar hält freiheitsliebenden Männern, emanzipierten Frauen und aus Prinzip oppositionellen Jugendlichen, aber auch der Kirche selbst schonungslos einen Spiegel vor. Das Stück spielt in einer alternativen Wirklichkeit genau heute, aber aus Sicht der 1980er-Jahre in der Zukunft: Als erste Frau in der Geschichte besteigt die Päpstin Johanna II. (gespielt von Lisa Kröll) den kirchlichen Thron und behandelt in ihrer fiktiven Fernsehansprache die Ablehnung persönlicher Eigenverantwortung, den Umgang mit persönlicher Freiheit und deren Konsequenzen in Bezug auf menschliches Denken und Handeln – Themen, die gerade in unserer heutigen Situation besonders aktuell geworden sind. Die Päpstin Johanna II. erträgt ihre Freiheit bis in die letzte Konsequenz und übernimmt auch noch die Verantwortung für die Handlungen jener, die schwächer sind als sie. Darstellerin Lisa Kröll ist eine professionelle Schauspielerin mit Engagements in Theater, Film und Fernsehen. Ihre Arbeit zeichnet sich durch starke Bühnenpräsenz, präzise Textarbeit und eine beeindruckende, emotionale Spielweise aus. Sie ist in verschiedenen Genres zuhause – vom klassischen Theater bis zu modernen Stoffen – und arbeitet regelmäßig mit freien Theatergruppen sowie Filmproduktionen zusammen. Mit dem Tourneetheater Innsbruck verbindet sie eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Produktion/Spielleitung Franz Kaslatter, Jahrgang 1966, ist seit fünf Jahrzehnten im Theater tätig, zunächst als Schauspieler, dann als Zauberkünstler und Regisseur. Er spielte auf österreichischen und deutschen Bühnen und ist sowohl im klassischen Sprechtheater als auch als Zauberkünstler präsent. Zu seinen typischen Rollen zählten Peter Pan, Mottel (Anatevka), Paris (Romeo und Julia) und Zwirn (Lumpazivagabundus). Mit dem Tourneetheater Innsbruck realisiert er seit Jahren anspruchsvolle Sprechtheaterproduktionen, die sich durch klare Sprache, reduzierte Form und inhaltliche Tiefe auszeichnen. Bilder zum Download ![]() Fotos: Franz Kaslatter, Innsbrucker Tourneetheater Aktuelle Termine im Mai 26
BogenTheater, Viaduktbogen 32, 6020 Innsbruck Eintritt Freiwillige Spenden Pressekontakt Franz Kaslatter info@tourneetheater.at 0699/11188585 Tourneetheater Innsbruck Sogar die längste Tournee beginnt mit dem ersten Schritt: Das Innsbrucker Tourneetheater ist ein Herzensprojekt von professionellen Tiroler Theaterleuten mit dem langfristigen Ziel eines österreichischen Tourneetheaters mit Sitz in Innsbruck. 2022 fing es mit einer kleinen Theaterproduktion an (die zwar keine Tournee war, aber der offizielle Beginn von Tourneetheater.at). Immer noch haben wir Innsbruck gar nicht verlassen, sondern erobern im Rahmen unserer „innerstädtischen Tournee“ eine Innsbrucker Spielstätte nach der anderen. | |||
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